Fliedersirup

Überall sieht man ihn in den schönsten Farben leuchten – von weiß, über pink bis hin zu hell- und dunkelviolett – kaum jemand kann sich seiner Farbenpracht und Schönheit entziehen, die Rede ist vom Flieder. Viele lieben seinen betörenden Duft und seine dekorative Eigenschaft und stellen einzelne Zweige in eine Vase um sich daran zu erfreuen.

Jedoch kann die schmucke Pflanze aus der Familie der Ölbaumgewächse viel mehr: sie bietet nicht nur zahlreichen Tieren wie Hummeln, Bienen, Schmetterlingen, Faltern, uvm. eine Nahrungsquelle, nein, auch wir Menschen können Leckeres aus dem Flieder gewinnen.Flieder-Sirup_front

Anbei findet ihr ein sehr einfaches und schnelles Rezept für einen Sirup.
Gutes Gelingen!

Zutaten:
10 Fliederblütendolden
1 l Wasser
750 g Kristallzucker
1 unbehandelte Zitrone (oder Limette)
1 TL Zitronensäure

Zubereitung:
Fliederblütendolden gut waschen, abtropfen lassen und in ein großes Glas füllen. Wasser mit Kristallzucker aufkochen. Zitrone in Scheiben schneiden und gemeinsam mit der Zitronensäure in das Zucker-Wasser einrühren. Heißen Sirup über die Fliederblüten gießen und im verschlossenen Glas 5 Tage ziehen lassen. Zum Schluss abseihen, in Flaschen füllen und kühl lagern. Der Sirup kann mit Wasser verdünnt getrunken werden, schmeckt aber auch sehr gut mit Sekt aufgegossen.

Tipp:
Je nach Farbe der gewählten Fliederblüten hat der Sirup eine kräftigere oder weniger kräftige (fast weiße) Farbe – ich habe meinen mit den dunkelvioletten Blüten gemacht. In einer schönen Flasche, mit passendem Etikett, eignet sicher der Sirup auch hervorragend als Mitbringsel.

Grüner Kohlrabi Smoothie

Grünes Blattgemüse beinhaltet zahlreiche Vitamine, Antioxidantien, Spurenelemente, essentielle Aminosäuren und vieles mehr. Bei manchen Gemüsesorten wie zB Karotten, Radieschen, Kohlrabi,… soll sogar das Grüne (also die oberirdisch wachsenden „Blätter“) gesünder sein als die Frucht selbst. Wer also bisher, so wie ich die Blätter der diversen Gemüsesorten der Biomüll-Tonne bzw. dem Kompost zugeführt hat, sollte dem vermeintlichen Abfall noch eine zweite Chance geben.

Durch das Zerkleinern im (leistungsstarken)Mixer wird die Blattstruktur aufgebrochen und bietet uns somit die Möglichkeit unseren Körper mit einer Vielzahl an Nährstoffen zu versorgen. Um die gesunden Bitterstoffe des Blattgrüns für den Gaumen schmackhaft zu machen, gibt man noch ca. 50-60 % Obst und etwas Flüssigkeit dazu und man erhält einen leckeren und obendrein noch gesunden Smoothie.

Wie heißt es so schön: zwei Portionen Obst und drei Portionen Gemüse sollte man pro Tag essen um den Körper ausreichend mit Vitamen zu versorgen. Doch das ist oft nicht so einfach. Smoothies bieten hier eine gute Möglichkeit. Bei den unzähligen Variationsmöglichkeiten, fällt es sogar eingefleischten Gemüse- und Obstverweigerern schwer, „nein“ zu sagen. Und ist man erst mal auf den Geschmack gekommen, möchte man nicht mehr aufhören!Kohlrabi-Smoothie-komplett

So macht Gemüse sogar zum Frühstück schon Spaß! :-)

Zutaten für ca. 3-4 Portionen:
250 g Kohlrabiblätter
1 reife Banane
2 Pfirsiche (aus der Dose)
8 EL Pfirsichsaft
250 ml Wasser

Zubereitung:
Die Kohlrabiblätter in etwas kleinere Stücke reißen und gemeinsam mit der in grobe Scheiben geschnittenen Banane in den Mixer geben. Jetzt noch die Pfirsiche, sowie Pfirsichsaft und das Wasser beimengen. Nun solange mixen bis alles fein püriert ist und keine Klümpchen mehr vorhanden sind.

Tipp:
Der Smoothie kann zahlreich variiert werden – zB Radieschenblätter, Äpfel, Zitronensaft,…

Ingwerwasser

Die Wirkung von Ingwer ist sehr vielfältig und umfangreich. Die Knolle ist sehr gesund und ein wahres Allround-Talent. Ingwer hilft gut zur Vorbeugung von Erkältungen, bringt den Stoffwechsel in Schwung und wirkt beruhigend auf Magen und Verdauung, um nur ein paar Beispiele zu nennen.

Weitere Wirkungen sind unter anderem:Ingwerwasser schräg
– fiebersenkend
– den Körper wärmend
– immunstimulierend
– durchblutungsfördernd
– cholesterinsenkend
– schmerzlindernd
– entgiftend
– blutdruckregulierend
uvm.

Gerade in der kalten Jahreszeit tut die wärmende und aktivierende Wirkung von Ingwer dem Körper
und der Seele gut und sagt somit Schnupfnase und Halsweh den Kampf an. Abgesehen von den genannten positiven Aspekten, spricht neben der einfachen und schnellen Zubereitung auch der Geschmack für sich.

Zutaten:
Wasser
frischer Ingwer

Zubereitung:
Das Wasser zum Kochen bringen und in der Zwischenzeit vom frischen Ingwer dünne Scheiben abschneiden – die Schale kann ruhig dranbleiben. Je nach gewünschter Geschmacksintensität mehr oder weniger Ingwer verwenden: ich nehme 2-3 große Scheiben auf ca. 3/4 l – 1 l Wasser. Sobald das Wasser kocht, die Ingwerscheiben mit dem Wasser übergießen und ca. 10 min ziehen lassen oder einfach im Wasser belassen. Warm oder kalt trinken.

Tipp:
Je nach verwendeter Menge Ingwer bzw. Dauer der Ziehzeit kann man das Ingwerwasser mild oder
etwas schärfer genießen. Wer möchte kann auch noch mit anderen Zutaten wie Zitronensaft oder
mitgebrühten Kräutern verfeinern. Empfehlenswert ist Ingwerwasser auch als Unterstützung beim Abnehmen bzw. einer Diät.

Becherwärmer

2. Adventsonntag – nicht mehr lange und dann ist schon Weihnachten. Spätestens jetzt führt kein Weg mehr an den zahlreichen Adventmärkten vorbei und selbst dem größten Weihnachtsmuffel entlocken das eine oder andere Häferl Punsch, heiße Maroni oder frische Waffeln ein Lächeln.

Bei den kalten Temperaturen tut ein warmes Getränk, sei es jetzt nun Kaffee, Tee, Punsch, Glühwein,…, dem Körper und der Seele gut. Nur leider hat man es oft, gerade in der Früh, eilig – die Straßen sind verschneit und glatt – aber deswegen früher aufstehen? Ach, nein – nur noch ein paar Minuten länger die Nase unter der Bettdecke verstecken und nicht raus in die grausame Kälte gehen ;-) Zeit für ein Frühstück bleibt dann nicht mehr und der Kaffee oder Tee muss unterwegs getrunken werden. Damit man sich am To-Go-Becher nicht die Fingern verbrennt und um diesen optisch etwas aufzupeppen, habe ich anbei eine einfache Anleitung für einen gehäkelten Becherwärmer.Becherwärmer_seitlich

Material:
Wolle in 2 verschiedenen Farben
Häkelnadel (Größe richtet sich nach der verwendeten Wolle)
Schere
Nadel zum Vernähen
To-go-Becher

Anleitung Becherwärmer:
25 Luftmaschen häkeln – die Luftmaschenkette sollte fest um den Becher sitzen, gegebenenfalls die Anzahl der Luftmaschen entsprechend anpassen. Die Luftmaschen mittels einer Kettmasche in die erste Luftmasche zum Kreis schließen.

Reihe 1: in jede Luftmasche eine feste Masche häkeln und mit einer Kettmasche die Runde abschließen.

Reihe 2-5: jede Runde mit 3 Luftmaschen beginnen und dann jeweils ein Stäbchen in jede Masche der Vorreihe häkeln. Die Runde mit einer Kettmaschine in die oberste der 3 Luftmaschen beenden.

Reihe 6: In jede Masche eine feste Masche häkeln und mit einer Kettmasche abschließen. Die abgeschnittenen Fäden gut an der Innenseite vernähen.

Becherwärmer_front

Anleitung Stern-Applikation:
1. 5 Luftmaschen häkeln und diese mit einer Kettmasche zum Kreis schließen.

2. 3 Luftmaschen (als Ersatz für das erste Stäbchen) häkeln, 14 ganze Stäbchen in den Luftmaschenring hinzufügen und mit einer Kettmasche die Runde beenden.

3. Nun 5 Luftmaschen häkeln. In die 2. Luftmasche von der Nadel eine feste Masche, in die 3. Luftmasche ein halbes Stäbchen, in die 4. Luftmasche ein ganzes Stäbchen und in die 5. (und letzte) Luftmasche ein doppeltes Stäbchen machen. Die erste Sternenzacke ist somit fertig und wird mittels einer Kettmasche an dem dritten Stäbchen der Vorreihe befestigt. Für die restlichen 4 Zacken ab Punkt 3. wiederholen – also mit 5 Luftmaschen beginnen…

4. Den 5-zackigen Stern mit einer Kettmasche in die erste Luftmasche abschließen.

5. Zum Schluss noch die Fäden vernähen, auf dem Becherwärmer an der gewünschten Stelle platzieren und mit einem Stück Wollfaden in der Farbe des Sterns gut verdeckt an der Rückseite annähen.

Tipp:
Der Becherwärmer lässt sich durch verschiedene Applikationen wie zB Herz, Blume, Stern,… sehr individuell für unterschiedliche Anlässe und Geschmäcker gestalten. Wer möchte kann auch durch zahlreiche Accesoires wie Knöpfe und Schleifen schöne Akzente setzen – lasst eurer Phantasie freien Lauf!

Spekulatius-Shake

Wie die Zeit vergeht… plötzlich ist es wieder so weit – die Adventszeit hat begonnen und mit ihr die Vorfreude auf Weihnachten. Zur Einstimmung gibt es heute ein passendes Rezept aus dem Buch Weihnachten – Das Goldene von GU herausgegeben von der Gräfe und Unzer Verlag GmbH. Hier geht’s zur Buchrezension.

flüssige Plätzchen-Resteverwertung
Zubereitungszeit ca. 10 Min.
pro Glas 460 kcal

Für 2 Gläser:
75 g Spekulatiuskekse
(fertig gekauft oder Rezept S. 11)
100 g Sahne
1 TL Zucker
250 ml Milch
1/2 TL Lebkuchengewürz
2 Kugeln Mandel- oder Haselnusseis

Außerdem:
Eiswürfel
lange Löffel zum Umrühren

1. Die Spekulatiuskekse in einen Gefrierbeutel geben und mit dem Nudelholz grob zerbröseln. Die Sahne
mit dem Zucker steif schlagen.

2. Die Milch, das Lebkuchengewürz, 6 Eiswürfel und das Mandel- oder Haselnusseis mit dem Pürierstab oder im Mixer schaumig pürieren. Dann gut zwei Drittel der Sahne und zwei Drittel der zerbröselten Kekse dazugeben und kurz mitpürieren.

3. Die Spekulatiusmilch in Gläser füllen. Die restliche Sahne auf die Gläser verteilen und die übrigen Keksbrösel darüberstreuen. Am besten mit langen Eislöffeln zum Umrühren und Auslöffeln servieren.

TAUSCH-TIPP
Im Grunde können Sie alle möglichen Weihnachtsplätzchen auf diese Weise »zweitverwerten« – nur
von allzu grober Struktur (also z. B. mit ganzen Nusskernen) sollten sie nicht sein. Und je nachdem,
welche Plätzchen oder Kekse in den Mixer wandern, müssen Sie entscheiden, ob das Lebkuchengewürz
dann noch hineinpasst oder nicht.

Spekulatius-ShakeFotocredit: © Gräfe und Unzer/Fotograf: Klaus-Maria Einwanger

vorne rechts im Bild – Spekulatius-Shake

Zitronen-Eistee mit Minze

Wer kennt ihn nicht – den Eistee? Gerade bei hochsommerlichen Temperaturen erfreut sich dieses Getränk großer Beliebtheit bei Jung und Alt.

Supermärkte & Co bieten eine Vielzahl an verschiedensten Sorten wie zB Zitrone, Pfirsich, Gingko, Grüner Tee, uvm. an, so dass für jeden Geschmack etwas dabei ist. Leider enthalten fast alle davon viel zu viel Zucker. Und so wird aus einem vermeintlich guten Erfrischungsgetränk eine wahre Kalorienbombe und Kariesfalle.

Wäre doch gelacht, wenn man dem ganzen „Zucker- und Zusatzstoffewahn“ kein Ende setzen könnte. Eistee selbst zu machen ist wirklich nicht schwer: die Grundlage für den klassischen Eistee bilden meistens Grün- oder Schwarztee und der Rest kann nach Lust und Laune ergänzt werden. Ein Schuss Fruchtsaft oder Sirup dazu, ein paar Kräuter und Gewürze, etwas Zitrone für die Säure und Honig, Zucker, Agavendicksaft oder Stevia um dem Ganzen etwas Süße zu verleihen – mehr braucht es nicht! Es gibt unendlich viele Variationen und es macht Spaß immer wieder neue Kombinationen auszuprobieren.

In diesem Sinne wünsche ich euch viel Vergnügen beim Entdecken und Entwickeln eurer ganz persönlichen, herrlich erfrischenden Eistee-Kreation!
So lassen sich die hohen Temperaturen aushalten :-)Zitronen-Eistee_2

 

Zutaten:
schwarzer Tee
1 l kochendes Wasser
2 Zitronen
2 große Minzeblätter
Agavendicksaft

Zubereitung:
Den Schwarztee je nach gewünschter Stärke dosieren und mit 1 l kochendem Wasser aufgießen. Die Minzeblätter beigeben und 15 min ziehen lassen. In der Zwischenzeit die Zitronen auspressen und zum Abkühlen des Eistees eine Schüssel mit Eiswürfel füllen oder in das Waschbecken kaltes Wasser einlassen. Nach der Ziehzeit den Tee mit Hilfe einer der beiden vorgenannten Methoden unter Rühren schnell abkühlen, da dieser sonst bei langsamen Abkühlen bitter wird. Nun den Zitronensaft unterrühren und je nach Geschmack mit Agavendicksaft süßen.

Tipp:
Besonders schmackhaft ist der Eistee gut durchgekühlt „on the rocks“.
Am besten eignen sich Grün- oder Schwarztee für die Zubereitung von Eistee – ansonsten einfach der Kreativität freien Lauf lassen und sich seine eigene Lieblingseistee-Sorte kreieren.

Erfrischender Melonen-Drink

Die Hitzewelle hat uns fest im Griff und viele suchen nach Abkühlung und Erfrischung – Möglichkeiten gibt es einige. Die Einen dunkeln alles ab und setzen keinen Fuß vor die Tür, die Anderen tummeln sich in den Freibädern und Seen und schaffen der Hitze Abhilfe durch einen Sprung ins kalte Nass. Auch Sonnenanbeter soll es geben, die die hohen Temperaturen gerade zu genießen und stundenlang in der Sonne braten.

Egal welchem Typ man nun angehört, wichtig ist, auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Durch Schwitzen verliert der Körper sehr viel Flüssigkeit, die am besten durch alkoholfrei und zuckerarme Getränke wieder aufgefüllt wird.

Melonen-Drink_10

Deshalb habe ich dieses Mal ein einfaches und schnelles Rezept für einen leckeren, erfrischenden Melonen-Drink für euch.

Also, liebe Stubenhocker, Wasserplantscher und Sonnenliebhaber, ran an den Mixer – mit diesem Getränk, lässt sich die Hitze aushalten! :-)Melonen-Drink_3

Zutaten für ca. 1,75 l:
650 g Wassermelone
5 EL Limettensaft
4 EL Agavendicksaft
1 Handvoll Melisse
1 l Mineralwasser (mit Kohlensäure)

Zubereitung:
Die gut gekühlte Melone schälen und in Stücke schneiden, gegebenenfalls die Kerne entfernen. (wer einen guten Mixer hat, kann sich das sparen) Nun die Melonenstücke gemeinsam mit dem Limettensaft, dem Agavendicksaft und der Melisse gut im Mixer pürieren. Zum Schluß alles mit dem Mineralwasser aufgießen.

Tipp:
Besonders gut schmeckt der Melonen-Drink, wenn er gut gekühlt „on the rocks“ genossen wird.