Amaretto-Zwetschken

Das heutige Rezept ist für alle Naschkatzen, denen es nicht süß genug sein kann, ein heißer Tipp. Die Amaretto-Zwetschken schmecken besonders gut zu Eis, Pudding, Grießbrei und vielem mehr. Darüber hinaus geben sie, verpackt in einem hübschen Einmachglas mit schönem Etikett, ein tolles, selbstgemachtes und obendrein noch leckeres Geschenk ab.amaretto-zwetschken_glas

Zutaten für 1 Glas:
400 g Zwetschken
200 g Zucker
75 ml Amaretto
Zimt

Zubereitung:
Die Zwetschken entsteinen und in grobe Würfeln schneiden. Gemeinsam mit dem Zucker in einen Topf geben und ca. 15 min köcheln lassen. Nun Amaretto und Zimt nach Bedarf dazugeben und ein paar Minuen weiterkochen lassen. Sofort (noch heiß) in ein vorbereitetes Einmachglas füllen, verschließen und auf den Kopf stellen und auskühlen lassen.

Tipp: Aufgrund des hohen Zuckeranteiles sind die Amaretto-Zwetschken sehr lange haltbar und lassen sich sehr gut als Vorrat anlegen. Auch andere Früchte wie zB Kirschen oder Pfirsiche eigenen sich gut.

Zimt-Marmorkuchen

Es gibt Gewürze und Geschmäcker auf die man nicht verzichten möchte. In meinem Fall trifft das auf Zimt zu. Deswegen gibt es heute eine Abwandlung eines Klassikers der Mehlspeisenküche: sehr einfach und schnell zubereitet und lecker im Geschmack.

Also, liebe Zimt-Freunde, vielleicht habt ihr ja mal Lust dieses Rezept auszuprobieren! :-)
Zimt-Marmorkuchen_angerichtet
Bechermaß: 250 ml

Zutaten:
4 Eier
1 Becher Staubzucker
1 Becher Öl (neutral)
1 Becher Milch
3 Becher Mehl
1 Pkg. Backpulver
1 Becher gemahlene Mandeln
1 Schuss Rum
2 EL Zimt oder mehr

Zubereitung:
Eier und Zucker schaumig schlagen. Öl unterrühren. Milch, das mit Backpulver versiebte Mehl und die Nüsse dazugeben. Nun den Teig halbieren und in die eine Hälfte den Schuss Rum sowie Zimt einrühren.

Das Backrohr auf 175°C Heißluft vorheizen. In der Zwischenzeit eine Kuchenform (Kasten- oder Gugelhupfform) fetten und mit Bröseln ausstreuen. Die beiden Teige abwechselnd einfüllen und mit einer Gabel etwas vermischen, damit ein Marmormuster entsteht. Backzeit: ca. 60 min

Tipp: Nicht beim Zimt sparen! Wer gerade keine Mandeln zur Hand hat, kann auch jede andere Sorte Nüsse zB Haselnüsse, Walnüsse verwenden.

Franzbrötchen

Es ist Zeit für ein Geständnis: Ich LIEBE Süßes! Insbesondere wenn es Zimt und Zucker beinhaltet. Der leicht herbe Geschmack von Zimt ergänzt sich ideal mit der Süße des Zuckers. Und allein schon der Geruch, der einem in die Nase steigt, ist einfach umwerfend.

Gerade in der kälteren Jahreszeit, wenn einem auf den diversen Adventmärkten der unbeschreiblich leckere Duft von Waffeln mit Zimt und Zucker, Punsch und Glühwein, um die Nase weht, läuft einem das Wasser im Munde zusammen und man braucht schon fast übermenschliche Kräfte um den leckeren Versuchungen zu widerstehen. ;-)

Aber da es bis zur Eröffnung der ersten Adventmärkte und Punschstände noch etwas dauert, gibt es für alle Zimt-Zucker-Junkies, so wie mich, die es einfach nicht mehr erwarten können, einen leckeren und einfach zubereiteten Mehlspeisen-Klassiker – Franzbrötchen! Und da sie auch optisch einiges hermachen, eignen sie sich auch perfekt für den Nachmittags-Kaffee-Klatsch. :-)

 

Zutaten für den Teig:Franzbrötchen_Teller_seitlich
1 Würfel frische Germ
200 ml lauwarme Sojamilch
500 g glattes Mehl
75 g Margarine
50 g Kristallzucker
1 Prise Salz

Zutaten für die Fülle:
flüssige Margarine zum Bestreichen
125 g Zucker-Zimt-Mischung

Zubereitung:
Die Germ in der lauwarmen Sojamilch auflösen und gemeinsam mit den restlichen Zutaten zu einem glatten Teig verarbeiten. Zugedeckt an einem warmen Ort ca. 30 min rasten lassen.

Teig nochmals durchkneten und weitere 15-20 min gehen lassen.

Franzbrötchen_Teig

Nun den Teig auf einer bemehlten Fläche auf ca. 40×60 cm Größe ausrollen. Mit der flüssigen Margarine bestreichen und mit der Zucker-Zimt-Mischung bestreuen. Den Teig von der langen Seite her aufrollen und in ca. 2 cm breite Scheiben schneiden.

Um den Franzbrötchen ihre typische Form zu verleihen mit einem Holzlöffelstil von oben mittig auf die schmale Seite der Scheiben drücken – ruhig beherzt bis ganz unten durchdrücken, damit die Seiten schön herausquellen. Das Backrohr auf 250 °C Heißluft vorheizen und in der Zwischenzeit die Brötchen auf einem mit Backpapier belegten Blech erneut ruhen lassen. Zu guter Letzt ca. 10-15 min goldgelb backen.

Tipp:
Die Zucker-Zimt-Mischung je nach Belieben anrühren – ich habe 2 TL Zimt genommen.
Vorsicht: Die Brötchen während des Backvorganges nicht aus den Augen lassen – sie bekommen bei der hohen Backtemperatur sehr schnell eine gute Farbe!

Apfel-Zimt Mug Cake

Wenn es draußen klirrend kalt ist und es stürmt und schneit, ist man froh, wenn man sich drinnen – und noch dazu am besten den ganzen Tag im Bett – verkriechen kann. Um das Aufstehen zu erleichtern, empfehle ich ein leckeres und schnell zubereitetes Frühstück.

Apfel-Zimt-Mug Cake_innen

Die Kombination aus Apfel und Zimt besticht durch seinen köstlichen Duft und zaubert einem ein Lächeln auf das Gesicht. Mit etwas Warmen im Magen gelingt der Start in den Tag gleich viel besser und das kalte Winterwetter ist schnell wieder vergessen.

Zutaten für 1 Portion:
1/2 Apfel (geraspelt)
1 Ei
3 EL Mehl
2 EL geriebene Walnüsse
1 EL Kokosraspeln
2 EL Honig
1/4 TL Zimt
eine Prise Salz

Zubereitung:
Die Zutaten direkt in der Tasse miteinander vermengen und solange verrühren bis alles schön vermischt ist. Im Anschluss für 1 Minute 45 Sekunden bis 2 Minuten bei maximaler Leistung in der Mikrowelle fertigbacken und am besten noch warm genießen.

Tipp:  Das kleine Küchlein lässt sich auch gut auf ein Teller stürzen und bietet so mehr Möglichkeit zur Dekoration und Verfeinerung.

Lieblings-Zimtrollen-Kuchen

Für Fans von Zimt-Zucker wie mich, ein absoluter Traum – schmeckt immer und meistens ist er in kürzester Zeit schon wieder verputzt  :-)
Schnell und einfach zuzubereiten und die meisten Zutaten hat man ohnehin zuhause.

Zimtrollen_Detail

Zutaten Teig:
1 Würfel frische Germ
120 ml lauwarmes Wasser
120 ml lauwarme Milch
60 g Margarine
60 g Zucker
1 EiZimtrollen_vorher
1 TL Salz
480 g Mehl

Zutaten Fülle:
2 TL Zimt
40 g Zucker
zerlassene Butter nach Bedarf

Zutaten Guss:
120 g Staubzucker
1 Pkg. Vanillezucker
1 EL Milch

Zubereitung:
Für den Teig die Germ im lauwarmen Wasser und der lauwarmen Milch auflösen und mit den restlichen Zutaten mit den Knethaken des Handmixers zu einem schönen glatten Teig verarbeiten. Der Teig sollte sich gut von der Schüssel lösen. Anschließend den Teig zugedeckt an einen warmen Ort stellen und gehen lassen (ich stell die zugedeckte Schüssel in ein mit warmen Wasser gefülltes Waschbecken) bis er die doppelte Größe erreicht hat – ca. 30-45 min.
Nach dem Gehenlassen den Teig rechteckig ausrollen (ca. 75×45 cm) und mit der zerlassenen Butter bestreichen. Die Zimt-Zucker Mischung darauf streuen und von der breiten Seite her aufrollen. Von der so entstandenen Rolle ca. 3-4 cm breite Stücke abschneiden. Diese in eine gefettete Springform nebeneinander platzieren und bei 175 °C Heißluft ca. 25-30 min backen.
Zum Schluss für den Guss Staubzucker, Vanillezucker und Milch miteinander verrühren und über dem noch heißen Kuchen verteilen! Guten Appetit!

Tipps:
für Morgenmuffel: wer den Kuchen frisch zum Frühstück genießen und morgens nicht zu früh aus den Federn möchte, kann den Kuchen am Vorabend machen. Dazu einfach den Teig über Nacht in der Form in den Kühlschrank stellen, am nächsten Morgen während das Backrohr vorheizt bei Zimmertemperatur rasten lassen und dann anschließend 25-30 min backen.

Die Fülle kann je nach Geschmack natürlich variiert werden – zB Nüsse, Mohn, brauner Zucker,….

Das Rezept lässt sich super veganisieren: statt der Milch einfach Soja-Drink verwenden und das Ei ersatzlos streichen.